Berichte

Musik hautnah – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu Gast an der COS

(Glei) Und plötzlich ist die Sporthalle ein Regenwald! Vogelgezwitscher, trommelnde Regentropfen, ein plätschernder Bach – Geräusche, die mit unterschiedlichsten Klangmitteln erzeugt werden und welche die Grundschüler der Carl-Orff-Schule innerhalb der ersten Konzertminuten bereits in ihren Bann zogen. Für ein intensives Hörerlebnis sorgten die vier Musiker des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Dieser erfüllt mit dem Angebot für Schulen seinem Bildungsauftrag auf beeindruckende Art und Weise. Bereits 2500 Kinder kamen bayernweit in den Genuss des kostenlosen Konzerts, dessen Ziel es ist, Berührungsängste mit der klassischen Musik abzubauen und Freude an der Musik live zu vermitteln.

Die drei Schlagzeuger um die Flötistin Nathalie Schwaabe boten hautnahen und spannenden Musikunterricht. Dabei bezogen sie ihr junges Publikum immer wieder mit ein, sei es beim spielerischen Vermitteln der Namen der verwendeten Instrumente und Musikstücke oder mit einfacher Body Percussion zum Mitmachen. Denn schließlich besitzt jeder ein Instrument: Seinen Körper! Und mit dem kann man Stampfen, Klatschen und schließlich eine ganze Turnhalle zum Beben bringen.

Schüler zusammen mit Weltklassemusikern – dieses Klangerlebnis sollte öfter Schule machen!

©BR/Astrid Ackermann

©BR/Astrid Ackermann



 

10. Klassen informieren sich über LAG Ammersee

(Glei) Die Europäische Union und ihre Bedeutung für den einzelnen Bürger – mit diesem Thema beschäftigten sich die Schüler der 10. Klassen im Rahmen ihres Unterrichts.

Dass die EU nicht nur in Brüssel sitzt und Entscheidungen über die Köpfe der einzelnen Bürger hinweg trifft sondern auch die Bürger vor Ort mit regionalen Projekten versucht zu unterstützen - das ist Ziel des Leader Programmes. Um dieses den Schülern vorzustellen, hatte Klassenlehrerin Bettina Brugger den Manager der Lokalen Aktionsgruppe Ammersee (LAG) Detlef Däke eingeladen. Mit seinem Vortrag zeigte er auf welche Chancen das Leader Programm für die Region Ammersee bietet. So lag es nahe auch die Abschlussschüler auf ihre zukünftige Bürgerrolle vorzubereiten. Auch junge Erwachsene sollen sich dabei engagieren. Däke verwies hierbei vor allem auf die Möglichkeit von Kleinprojekten mit einem Budget von 1000,-- €, die ohne großen Genehmigungsaufwand initiiert werden können. Wichtig seien kreative und neue Ideen, die der Region und ihren Bürgern zu gute kommen. Oft sei der Antrag auf Fördergelder bei dem Leaderprogramm auch der Startschuss, um weitere Sponsoren zu finden.  Besonders erfreut zeigte sich der Leader Manager über die Einladung an die COS, da in Zukunft verstärkt das Gespräch mit den Jugendlichen gesucht werden soll. Bei dem anschließenden Gedankenaustausch präsentierten sich die Schüler interessiert und boten bereits diverse Ideen an. Nun gilt es Aktive ins Boot zu holen, die engagiert Projekte auf den Weg bringen.



 

Carl-Orff-Schule im Fussballfieber

(Glei) Fußball ist unser Leben – vor allem im WM Jahr 2018. So nahmen die Lehrer der COS die Einladung der Schüler an und stellten sich tapfer den jungen und dynamischen Herausforderern aus den oberen Klassen. Beide Teams traten mit weiblicher Verstärkung an, wobei die Lehrermannschaft über den größeren Spielkader verfügte. So gelang ihr auch innerhalb der ersten Minuten sofort der Führungstreffer. Die Schüler ließen sich dadurch nicht entmutigen, sorgten für den Ausgleich und bald darauf Führungstreffer. Dann ging es Schlag auf Schlag, so dass es zur Pause bereits 7:1 für die Schülermannschaft stand.

Die Halbzeit nutzten die Lehrer zu einer Spielanalyse und so kehrten sie gestärkt mit neuer Taktik auf das Spielfeld zurück. Trotz kämpferischem Einsatz aller Beteiligten reichte die Kondition der Lehrer jedoch nicht aus die Partie zu wenden. Am Ende gingen die Schüler in einem Spiel, das von Fairness geprägt war,  mit 12:7 vom Platz.

Für eine Überraschung sorgte das Schülerpublikum, welches zum größten Teil die Lehrer lautstark unterstützte. Ein Phänomen, das wohl nur mit der Beliebtheit der Akteure auf dem Spielfeld erklärt werden kann.



 

10. Klassen auf Abschlussfahrt in Italien

(Glei) Spaghetti Bolognese, Pizza oder doch lieber ein deutsches Rührei? Solche Entscheidungen mussten auf der Abschlussfahrt der 10. Klassen und der VK 2 nach Cavallino getroffen werden. Es war nämlich Selbstversorgung auf dem Campingplatz angesagt!

Untergebracht in Dreier- oder Vierergruppen in kleinen Bungalows genossen die Schüler bei bestem Italienwetter das eigenständige Leben mit vielen Freiheiten. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrkräften Bettina Brugger, Alexandra Schmitt, Irene Gleixner und Franz-Josef Kisch. Trotz der frühen Jahreszeit mit noch frischer Wassertemperatur hatten die Schüler ihren Spaß am Meer und am Strand, wobei sich mancher bereits den ersten Sonnenbrand des Jahres zuzog.

Aber auch das Ausflugsprogramm war eine Reise wert. So stand Triest und der Besuch der Grotta Gigante, der größten Grotte Europas mit einer Höhe von 100 m im höchsten Punkt, auf dem Programm. Aber auch die morgendliche Bootstour zum Markusplatz in Venedig mit anschließender Stadtführung beeindruckte die Schüler. Natürlich hatten die Schüler/innen auch Gelegenheit die Läden in der Lagunenstadt zu sichten und so wurde so manches Erinnerungsstück günstig -  oder auch weniger günstig - erstanden.

Am Ende der Woche stand auf jeden Fall fest: Die Unterbringung auf dem Campingplatz bedeutet für alle Teilnehmer ein entspanntes Miteinander, da die Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit individueller – den einzelnen Vorlieben gemäß – möglich sind.



 

Mobbing ist strafbar!

(Glei) Der „Mittelschultag“ an den oberbayerischen Mittelschulen stand dieses Jahr unter dem Motto Mobbing – insbesondere auch durch das Internet. An der COS fanden dazu zahlreiche Aktionen in den einzelnen Klassen statt. Die 5. und 6. Klassen besuchten dazu eine Kinovorstellung, die die Schüler sehr betroffen machte und im anschließenden Unterrichtsgespräch aufgearbeitet wurde.

Die 7. und 8. Klassen wurden von den Beamten der Dießener Polizeidienststelle in Vorträgen über Cybermobbing aufgeklärt. Polizeihauptmeister Alexander Möckl und Polizeimeisterin Jasmin Beck schilderten den interessiert lauschenden Schülern anhand eindrucksvoller Fälle die Problematik von Cybermobbing. Dabei wurden viele Fragen aufgeworfen: Wo ist die Grenze zwischen Spaß und Ernst? Wann und wie macht sich ein Täter schuldig? Bin ich auch schuldig, wenn ich nur mitmache, aber nicht der Haupttäter bin?
Aber auch die Gegenseite wurde diskutiert: Wo kann man sich als Opfer Hilfe – notfalls auch anonym - holen? Insbesondere die Auswirkungen auf das Opfer und dessen Familie regten die Diskussion und das Nachdenken bei den Teilnehmern an.

Vor allem die strafrechtlichen Konsequenzen, die ein neues Gesetz, das seit 2016 in Kraft ist, vorsieht, hinterließen bei so manchem Schüler Eindruck. Die Polizei könne durchaus das Handy für ein paar Wochen einziehen, so Möckl, um vermeintlich gelöschte Dateien wiederherzustellen. Denn das Internet vergisst nichts.

So bleibt zu hoffen, dass das Motto „Think twice – be nice“ des diesjährigen Mittelschultages bei potentiellen Tätern einen bleibenden Eindruck im Gedächtnis hinterlassen hat, Opfer bestärkt wurden sich zu wehren und Unbeteiligte sich trauen Stellung zu beziehen.



 

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