Berichte

Kann man Glück lernen?

(Glei) Diese Frage konnte auch am Ende des Glückstages an der Carl-Orff-Schule nicht beantwortet werden, sicher ist jedoch, dass an diesem Schultag viele Schüler glücklich nach Hause gingen, hatten sie doch einen etwas anderen Unterricht hinter sich.

Im Rahmen eines Projekttages setzten sich die Schüler mit Fragestellungen zum Thema „Glück“ auseinander und begaben sich mit verschiedensten Aktionen auf die Suche danach. So gestalteten die Grundschüler Glückstagebücher oder bemalten Glückssteine, die verschenkt wurden. Beim Glücksbingo gehörte schon ein wenig Fortuna dazu, wollte man einen der zahlreichen Preise gewinnen.

Auch Essen macht glücklich, dachte sich eine Gruppe von Mittelschülern und fertigte Muffins an, die dann mit einem Lächeln verteilt wurden.  
Gartenglück nannte sich die Aktion, die den Schulgarten für das kommende Frühjahr unter Anleitung einer Gartenexpertin neu gestaltete. Besonderen Anklang fand der eigens einstudierte Flashmob in der Pause, bei dem die 7. Klassen alle anwesenden Schüler zum Mittanzen mit Spaß und guter Laune motivierten.
So bleibt zu wünschen, dass die Teilnehmer auf der Suche nach dem „Glück“ fündig wurden oder ihm zumindest kurzzeitig begegnet sind.

 


 

Gesunder Pausensnack für einen guten Zweck

(Glei) Wie können wir einen kleinen Anteil unserer Abschlussfahrt selbst finanzieren? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler der M 10.

Die Antwort darauf war bald gefunden: Mit dem Verkauf von Obstspießen in der Pause! Schnell hatte man auch einen Sponsor an der Hand. Dank der Großzügigkeit des REWE Marktes in Fischen und dessen Betreiber Bernd Gayer mussten die Schüler für die Ausgangsprodukte nichts bezahlen – nur ihre Arbeitskraft war gefordert.

So wurden mehrere Arbeitsgruppen für die verschiedenen Aufgaben gegründet. Im Vorfeld wurden Flyer und Plakate erstellt. Die Obstspieße mussten produziert werden, wozu der Rewe Markt auch noch freundlicherweise einen Raum zur Verfügung stellte. Weitere Schülerteams waren für Auf- und Abbau des Verkaufsstandes sowie für den Verkauf zuständig. So fanden dann am Verkaufstag ca. 200 lecker aussehende und schmeckende Obstspieße an der COS einen reißenden Absatz und die M 10 konnte sich über einen stattlichen Gewinn und somit Zuschuss für die Abschlussfahrt an den Gardasee freuen.

 


 

„Von drauß vom … komm ich her“ – Nikolausbesuch in der Grundschule

(Glei) Hoher und mit Spannung erwarteter Besuch an der COS: Der heilige St. Nikolaus besuchte die Grundschüler der COS.

Schulleiter Michael Bauer hatte es sich nicht nehmen lassen und war persönlich in dessen Rolle geschlüpft. Seinen Kumpan den Krampus hatte er zwar nicht dabei, dafür ein Gedicht und eine Erzählung sowie Süßigkeiten, die der Elternbeirat spendiert hatte.

Ob der Nikolaus der Bitte einer Grundschülerin nachkam, doch am Abend auch bei ihrer Familie vorbeizuschauen ist nicht bekannt – weit wäre der Weg ja nicht gewesen…


 

„Boarisch gredt, tanzt und glacht“

(Glei) Das Jubiläumsjahr „100 Jahre Freistaat Bayern“ war Anlass für einen Bayerischen Tag an der COS. Stilecht in Dirndl und Lederhosen sah man an diesem Tag dann auch viele Schüler und Lehrer im Unterricht.

Die bayerische Tradition und Kultur wurde mit unterschiedlichen Inhalten dargestellt: Während sich einige Klassen in das anspruchsvolle Schafkopfspiel einarbeiteten, Lebkuchenherzen bastelten, versuchten sich andere an der bayerischen Sprache oder zogen Kirchweihküchlein in die richtige Form bevor sie in Fett ausgebacken wurden.

Mit Volkstänzen brachte der Trachtenverein Dießen mit Vorsitzenden Magnus Kaindl dann die Teilnehmer zum Schwitzen. Natürlich durfte da auch eine zünftige Brotzeit mit Weißwürsten, Leberkäs und Brezen in der Pause nicht fehlen.

 


 

Google weiß alles – Vortrag zu Gefahren im Netz an der COS

(Glei) Zu Beginn der Veranstaltung las der Referent Cem Karakaya zuerst einmal binnen Sekunden Daten von einem Smartphone einer Zuhörerin aus. Damit war ihm die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden für den Rest des Abends gewiss. In einem faszinierenden, kurzweiligen und zeitweise auch erschütternden Vortrag wies der Vollprofi, langjähriger Interpol Mitarbeiter und Präventionsexperte der Münchener Polizei auf dem Gebiet Identitätsmissbrauch, auf die zahllosen Lücken und Gefahren im Netz hin. Nicht das Internet an sich sei jedoch gefährlich sondern wie man es benütze. Der Nutzer entscheide selbst wie viel er im Internet von sich preisgäbe. Um sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen, gelte es ein paar Grundsätze zu beachten: dabei seien an erster Stelle ein gekauftes Antivirusprogramm aber auch die regelmäßige Aktualisierung von Hard- und Software sowie das Ändern der Passwörter notwendig. Besonders Passwörter seien häufig sehr einfallslos und würden für Kriminelle keine Hürde darstellen.

Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion beim Handygebrauch klar sein und damit Verantwortung in der Medienerziehung ihrer Kinder übernehmen. Karakaya plädierte dafür Kindern bis zwölf Jahren nur 45 Minuten Medienzeit pro Tag zuzugestehen. Erst mit 16 Jahren seien Kinder überhaupt mental in der Lage reale und virtuelle Welten zu trennen und für den verantwortungsbewussten Umgang mit einem Smartphone bereit. Jedem sollte bewusst sein, dass das Netz nichts vergesse und ein digitales „Ich“ nicht mehr vollständig gelöscht werden könne. Aus diesem Grund erfordern die neuen digitalen Lebenswelten digitale Kompetenzen von all ihren Nutzern.

 



 

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